Bettina

„Wenn Corona vorbei ist, kann ich mit meiner Arbeit richtig durchstarten!“

Bettina ist schon eine ganze Weile Mitglied im SVeN-Team und als Koordinatorin zuständig für die Landstriche Emsland, Grafschaft Bentheim & Cloppenburg. Und das hat uns veranlasst, ihr ein paar Fragen zu stellen, wie es ihr bisher bei uns erging und was sie bei uns alles macht. Was sie uns erzählt hat? Das könnt ihr hier nachlesen.


Wie ist es Dir im ersten halben Jahr ergangen?
Seit Februar arbeite ich für SVeN. Leider mit Beginn der Coronapandemie. Ich bin die erste SVeN-Koordinatorin und das, was ich bisher machen konnte, macht mir richtig Spaß. ich habe zum Beispiel schon mit Amnesty International eine Demo für die Rechte Queerer Menschen in ganz Europa organisiert und durchgeführt.

Wie fühlst Du Dich bei SVeN?
Die SVeN-Koordinaroren haben mich toll aufgenommen und ich fühle mich sehr gut unterstützt. Ich habe auch viele Möglichkeiten, eigene Ideen mit einzubringen. Leider sind alle spannenden Aktionen wie CSD’s ausgefallen. Aber das holen wir bald nach!

Was sind Deine Aufgaben bisher gewesen?
Zunächst habe ich erstmal versucht, alle queeren Strukturen in meinem Gebiet zu erfassen. Es gibt gerade viel Erosion, und so habe ich den Regenbogentreff Papenburg und eine regelmäßige Sprechstunde bei der VHS in Papenburg gestartet. Wegen Covid-19 konnte der Regenbogentreff Papenburg bisher nur online auf Facebook starten. Die Sprechstunde ist jeden 1. Montag im Monat von 17.00 bis 19.00 Uhr in der VHS Papenburg Hauptkanal rechts 72.

Was überschneidet sich mit Deiner anderen Arbeit?
Primär arbeite ich im einem Krankenhaus. Dort gibt es sehr viele Schnittstellen mit meiner Präventionsaufgabe. Denn auch im Gesundheitssystem sind AIDS und STI’s (sexuell übertragbare Krankheiten) kaum noch ein Thema. Hier führe ich immer wieder Gespräche mit Kolleg*innen und, wenn ich gefragt werde, auch mit Patient*innen. Es ist erstaunlich, wie offen die Menschen sind, wenn sie sich in Ruhe mit diesen Themen beschäftigen. Am 1. Dezember 2020 habe ich zum Weltaidstag Infomaterial und rote Schleifen an die Kolleg*innen verteilt und dadurch Rückmeldungen bekommen, dass Einiges doch noch neu war.
Zwischenzeitlich wurde ich vom Jugendzentrum Papenburg zu einer Sendung eingeladen, welche die Jugendlichen selbst vorbereitet und durchgeführt haben.

Was ist Deine Aussicht in die Zukunft?
Ich hoffe, dass wir alle im Frühling wieder zu einem normalen Leben zurückfinden, uns wieder treffen, Gruppen starten und Veranstaltungen wie CSD’s wieder stattfinden können. Dann kann ich mit meiner Arbeit richtig durchstarten!

Was macht Dir besonders viel Spaß bei SVeN?
Ich finde es schön, Teil des SVeN-Teams sein zu dürfen. Neue Menschen und Dinge kennenzulernen. Besonders freut es mich, an der Zukunft einer offenen, bunten Gesellschaft mitarbeiten zu können.