Alles bleibt anders

Die CSD-Landschaft 2020 verändert sich grundlegend im Vergleich zu den Jahren davor. Grund ist auch hier der Corona-Virus Covid-19. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 20 untersagt. Was das für die CSDs bedeutet, und welche Kreativität an den Tag gelegt wird, fassen wir für euch zusammen.

Fakt ist, dass die Demonstrationen, wie sie in den vergangenen Jahren begangen wurden, dieses Jahr kaum noch durchführbar werden. Es existiert die Auflage, alle Großveranstaltungen bis Ende August abzusagen. Das betrifft nahezu alle Paraden Deutschlands.
Viele Organisationen, wie Aurich, Oldenburg und auch München haben jetzt schon ihren CSD abgesagt.
Andere verlegen nun ihre CSDs in den Herbst. Vor allem Köln, die eine der größten Veranstaltungen machen, versuchen es jetzt am 11.10. neu. Da wird man zwar weniger Haut sehen, aber der große Hintergedanke der Sichtbarkeit bleibt bestehen.

Ganz neue Wege gehen Berlin und Rostock. Diese beiden Städte veranstalten einen Online-CSD, jeweils am 18.07. und am 25.07.. Immerhin: man spart sich die Anreise. Derzeit sind diese Vorhaben noch in der Entwicklung. Es bleibt also spannend, wie ein CSD virtuell ablaufen kann/wird.  Auf jeden Fall soll es Musikalisches, Reden und Grußworte geben.
Davon abgesehen, ist den Veranstalter*innen bewusst, dass man nicht nur online Präsenz zeigen muss. Deshalb soll es in diesem Jahr dennoch eine Laufdemonstration geben – wann das der Fall sein wird, ist allerdings noch unklar.

Wir bleiben weiterhin gespannt, wie sich die Lage weiterentwickelt.

Für den aktuellen Stand der CSDs der CSD Deutschland e.V. ein ständig aktualisiertes PDF heraus.